bildungsurlaub

Anders als andere Urlaubsformen ist der Bildungsurlaub in Deutschland auch bei Arbeitnehmern gesetzlich nicht bundeseinheitlich geregelt sondern wird auf Länderebene entschieden.
In der Regel hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine bezahlte Freistellung von fünf Arbeitstagen pro Jahr, wobei grundsätzlich der Bildungsurlaub auf Themen der politischen und beruflichen Bildung beschränkt ist.
Für Beamte ist der Bildungsurlaub in den Regelungen über den Sonderurlaub mit enthalten.

In den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein gelten derzeit folgende Bildungsurlaubsgesetze:

Berliner Bildungsurlaubsgesetz
Brandenburgisches Weiterbildungsgesetz
Bremisches Bildungsurlaubsgesetz
Hamburgisches Bildungsurlaubsgesetz
Hessisches Gesetz über den Anspruch auf Bildungsurlaub
Bildungsfreistellungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern
Niedersächsisches Gesetz über den Bildungsurlaub für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz Nordrhein-Westfalen
Landesgesetz über die Freistellung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern für Zwecke der Weiterbildung - Rheinland-Pfalz
Saarländisches Weiterbildungs- und Bildungsurlaubsgesetz
Gesetz zur Freistellung von der Arbeit für Maßnahmen der Weiterbildung Landes Sachsen-Anhalt
Bildungsfreistellungs- und Qualifizierungsgesetz (BFQG) für das Land Schleswig-Holstein

In den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen gibt es derzeit keine Bildungsurlaubsgesetze.




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